umgedacht

4 von der Gesellschaft vertretbare Gründe zu Rauchen

Jeder, der ab und an zur Zigarettenschachtel greift, weiß auf welche Reaktionen er eingestellt sein muss – Denn darauf folgt die Rechtfertigung. Es ist fast so, als müsste man seine Entscheidung zu Rauchen runter machen und einsichtig erklären, wieso man das tut. Aber wen geht es denn überhaupt etwas an? Hätte es überhaupt keine Vorteile, würde es wohl nicht praktiziert werden. (https://gedankeneck.wordpress.com/2020/10/28/rauchen-als-passion/)

Nach jahrelanger Studie kann ich euch aus dieser unangenehmen Situation raushelfen, denn die folgenden „Begründungen“, wieso man überhaupt zur Zigarette greift scheinen gesellschaftskonform zu sein.

  1. Gewohnheitsrauchen
    Niemand spricht diese Person mehr darauf an, weil vor langer Zeit angefangen wurde. Es wird dazu gestanden, dass geraucht wird. Vermutlich hat man die Person schon von Anfang an als Rauchende/-r kennengelernt und akzeptiert es einfach. Da sich die Person nicht rechtfertigen muss und auch schon eine Gewohnheit entstanden ist, trennt lediglich ein schmaler Grat Genuss und Sucht. Das ist wohl die einfachste Art und Weise, von Anfang an so zu tun, als gehöre es schon immer zu einem selbst.
  2. Kommunikationsrauchen
    Das Rauchen dient dem Gefühl der Gruppenzugehörigkeit. In Pausen, auf Partys, beim Treffen mit Freunden, es entsteht eine Community. Sofort gibt es einen gemeinsamen Nenner, auf den man jederzeit zurückgreifen kann. Oftmals beginnen Menschen, die nie geraucht haben dann auch damit, wenn sie ständig mit mehreren oder auch nur einem Raucher Zeit verbringen. Diese kann man auch als Mitläufer betiteln (tatsächlich ist das eher weniger der wirkliche Grund, wieso jemand anfängt, es sieht nach außen aber einfach so aus). Das ist die Verhaltensweise, vor denen unsere Eltern oder Lehrer uns ständig warnten. Sie erzählten von einer Gruppe, die einen Dritten vom Rauchen überreden möchte. Anders als geplant kommt der erste Zug oft nicht als Folge einer Aufforderung, sondern einfach, weil er sich, ganz für sich allein dafür entschieden hat. Denn es ist und bleibt eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen kann. Jeden Tag auf ein Neues. Außerdem fühlen sich die vermeintlichen Anstifter meist schuldig, denn auch sie wissen, dass es nicht gerade gesundheitsfordernd ist.
  3. Good vibes smoking
    Dieses Rauchen gleicht einem Genuss. Sowie andere ein Glas Rotwein trinken oder ein Eis essen, wird sich eine Zigarette, passend zum wohligen Gefühl angezündet. Beispielsweise hierfür sind Sonnenuntergänge, auf einer Bank, bei schönen Aussichten oder einfach im Urlaub. Man muss darauf achten, dass dann nicht das zuvor schon wohlige Gefühl, mit der Zigarette assoziiert wird. Nur weil man raucht, wenn man sich gut fühlt, heißt nicht, dass man sich gut fühlt, wenn man raucht.
  4. Stressrauchen
    In einem Leben voller Aufgaben und wenig Auszeit kann eine Zigarette den Moment kurz anhalten. Meist ist diese Raucherpause eine Entspannungsphase, die alleine oder zumindest in Ruhe genossen wird. Gerade bei einem erhöhten Stressfaktor ist dies oft der Fall, sei es Prüfungen, ein Projekt, Probleme oder nach einem Streit. Rauchen scheint plötzlich okey zu sein, wenn man es hiermit  begründet.

Wie sinnvoll die Begründungen sind? – Das kann jeder für sich beantworten. Aber eine Hilfe für den kurzen Moment.

Kennt ihr noch welche? Lasst es mich wissen

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