Philosophieren

Das Problem mit der Zeit

Es hat zu viel. Es spricht von Langeweile, von unnütz sein. Es besorgt sich einen Zeitvertreib. Der Zeitvertreib bekommt eine neue Stellung. Der Zeitvertreib generiert Druck. Es hat zu wenig. Es redet von ruhigeren Zeiten, die kommen werden. Es wünscht sich Zeit. Sehnlichst.

Das Thema Zeit ist nicht das Problem. Das wahre Problem ist die innere Unzufriedenheit.

Mit der Zeit wird viel gerechtfertigt.

Ich kann gerade kein Sport machen. Ich habe keine Zeit. Ich würde so gerne, aber wann?
Ich esse Fast Food, weil es schnell geht. Mir fehlt die Zeit einkaufen zu gehen, kochen und dann auch noch zu spülen.
Ich habe meine Freunde seit Wochen nicht mehr gesehen, obwohl ich es so gerne würde. Aber mit welcher Zeit?

Es geht es schlecht. Es wünscht sich mehr Freizeit. Es plagt das Gefühl auf mehreren Hochzeiten zu tanzen, nur eben nicht auf der eigenen. Aber ist mehr Zeit hier wirklich der Schlüssel zum Glück?

Schauen wir uns an, was es denn mit der Zeit so anfängt. Es geht feiern, schläft lange und ernährt sich immer noch nicht gut, denn „man gönnt sich ja sonst nichts“. Es beginnt eine neue Serie. Es sitzt die Zeit ab, bis wieder Zeiten der wenigen Zeit folgen.

Viel Zeit verschlechtert den Menschen, der nicht versucht aus seiner Komfortzone auszubrechen. Die Menschen, die aus ihrer Komfortzone ausbrechen brauchen nicht mehr Zeit. Selbst wenn sie wenig freie Zeit zur Verfügung haben bekommen sie alles hin, was sie sich vornehmen. Nur eben nicht so schnell, obgleich sie mehr Zeit hätten. Doch sie verstecken sich nicht hinter der Ausrede „ich habe keine Zeit“.

Mehr Zeit zu benötigen ist Schritt 2. Aber Schritt 1 muss im Kopf geschehen. Und Schritt 3 vereinbart Mindset und Zeit mit dem Alltag und führt zur Umsetzung.

Jeder Mensch lebt jeden Tag 24 Stunden. Jeder Mensch kann entscheiden, wie diese aussehen.

Es bin ich. Es bist du.

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