Journaling

Montag, 03.01.2022


Seit Kurzem bin ich 21 Jahre alt und habe die Möglichkeit das Jahr 2022 zu einem richtig gutem zu machen. Das Jahr 2021 hat viele Veränderungen mit sich gebracht und ich bin stark an mir gewachsen. Ich habe mich dazu entschieden alleine durch die Welt zu gehen und nur die wenigsten Menschen auf meiner Reise mitzunehmen.
Mein Leben war nun ein ganz anderes als die Jahre zuvor. Ich hörte mit dem Rauchen und dem Alkohol trinken auf. Nicht dass mein Konsum bedenklich war, allerdings entschied ich mich dazu, auf keiner Party mehr dabei zu sein und kehrte meinen Freunden den Rücken zu. Dieser Schnitt war sauber wie schmerzhaft. Plötzlich empfand ich nächtelanges Partymachen und Herumhocken als Zeitverschwendung.

Im Mai gründete ich mein Unternehmen namens Anicart (Anica+Art) und fing an mich mit Dropshipping auseinanderzusetzen. In 2021 startete ich schließlich, wenn auch holprig in dieses Projekt, aber ich habe viel gelernt und auch schon erste Verkäufe erzielt. Außerdem habe ich mir in den Kopf gesetzt eine Läuferin zu werden und fing an mehrmals die Woche joggen zu gehen, was zu meiner Leidenschaft führte, ebenso wie eine gesunde Ernährung, auch wenn ich erfuhr, dass die Vegan/Vegetarische-Ernährung nichts für mich ist. 

Ich las viel und lernte auch so mehr dazu. Um mir nicht immer jedes Buch kaufen zu müssen, habe ich nun auch ein Bibliotheksausweis. Daneben versuchte ich meine andere Leidenschaft, das Malen nicht aus den Augen zu verlieren. Hier und da malte ich, allerdings nicht mit der selben Ruhe, wie es mal war.

Den Sommer verbrachte ich größtenteils mit lernen, da ich mich dazu entschied mein Studium gewissenhaft und mit guten Zensuren in 2022 zu beenden. Auch wenn das immer so unglaublich viel Zeit kostet, bringt das Lernen eine gewisse Struktur in das Leben und tut auch gut.

Im August zog ich aus dem Studierendenwohnheim aus und mit meinem Freund in eine kleine, süße Wohnung. Was auch unsere Beziehung auf ein neues Level hebt, zumindest nach Außen. In der Realität verbrachten wir schon zuvor kaum eine Nacht getrennt.


Allerdings hatte ich auch viel mit Zukunftsängsten zu tun. Generell habe ich das Gefühl, dass meine innere Anspannung wächst. Aber das Leben wird auch ernster und ich bin nun 21 und muss anfangen etwas zu machen. Trotzdem muss ich lernen nicht alle schönen Dinge aus meinem Leben zu verbannen.

Dieser Blog wird jetzt wöchentlich Status-Updates von mir bekommen, weil ich offensichtlich sonst nicht mehr groß zum Schreiben komme und ich schon immer geschrieben habe, um mein Kopf zu sortieren. Früher waren es Thematiken und Konflikte, die mich nicht losgelassen haben und nun sind es meine persönlichen Projekte.

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