• Allgemein,  Philosophieren

    Ich finde mich dann mal selbst – über die Zeit nach der Schule

    Ein Brief an einen Banknachbar aus der Schulzeit. Und weg sind sie. Schulfreunde. Zusammen in die gleiche Klasse gekommen und zusammen den Weg des Schulalltags bestritten. Miteinander und doch nebeneinander. Manche wurden zu wahren Freunden, andere lediglich zu zeitweisen Wegbegleitern. Danach ist es eben anders. Alles verändert sich. Wir können unseren Weg gehen. Jeder für sich. Von nun an steht uns nämlich die Welt offen. Die Wege trennen sich weiter, als nur in andere Klassenräume, Wahlfächer oder Klassenaufspaltungen. Die Entscheidungen werden größer, als die Frage zwischen Französisch oder Latein. Kinder werden ihre eigene Vision eines Erwachsenen.Zwar kommen wir alle aus unterschiedlichen Verhältnissen. Doch der Alltag hat uns alle zusammengehalten. Jetzt…

  • vine plant on white window
    Philosophieren

    Schreib dich frei

    Viele Berichte und Bücher erzählen von dem „Gesundschreiben“ bzw. „Schreiben als Therapie“. Was wirklich dahinter steckt, konnte ich eine lange Zeit nicht verstehen. Aber ich glaube an das, was die Überschriften der oben genannten Werke versprechen. Als leidenschaftlicher Schreiberling, der sein mittlelgroßes inneres Chaos damit verarbeitet, möchte ich zum Schreiben ermutigen. Ich glaube, dass jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat, aber nicht jeder weiß, wie er das zu bewältigen hat. Ich schreibe so gerne, weil es etwas zwischen mir und der Tastatur oder dem Block ist. Es ist intim. Eigentlich als würde man mit sich selbst reden. Schließlich gilt die geschriebene Sprache auch als Art der Kommunikation. Der Unterschied…

  • woman in black and brown long sleeve shirt raising her hands
    Allgemein,  umgedacht

    „Eure Generation tut mir besonders Leid“

    Corona und die Teenies Nach nun rund 2 Jahren, die wir in der Pandemie leben und Einschränkungen auf uns nehmen hat sich viel getan. Anfangs war die Wut, hervorgerufen von den Einschränkungen eines jeden Bürgers, nun die Akzeptanz des „Neuen Lebens“. Nicht außer Acht zu lassen ist das Licht am Ende des Tunnels, dass wir alle langsam sehen. Seit geringer Zeit überkommt mich das Gefühl, die Einschränkungen neigen sich dem Ende und es wird nach und nach immer mehr gelockert. Da merke ich, dass ich als ganz andere Person aus der Pandemie herauskomme, als ich hereingegangen bin. Ich bin Franzi, 20 Jahre alt und möchte über die positiven Effekte, die…

  • Uncategorized

    Jugendlicher Atheismus

    Durch die Pubertät müssen wir wohl ausnahmslos alle durch. Geplagt von vielen zwischenmenschlichen Problemen und der Aufgabe der Selbstfindung bleibt nicht viel Zeit für die Glaubensfindung. Im Gegenteil, gerade Jugendliche auten sich oft als Atheisten. Aber wieso denn eigentlich? Als ich die 8.te Klasse besuchte, stand ich kurz vor dem Rauswurf aus dem Religionsunterricht, sowie aus dem Konfirmationsunterricht. Nun bin ich 20 Jahre alt und erzähle euch meinen Werdegang zur bekennenden Christin. In meiner Grundschule wurde ich 4 Jahre von einer total lieben Frau in Religionslehre unterrichtet. Sie war immerzu in Papaneuginea und leistete freiwillige Arbeit. Sie erzählte von Gottesbegegnungen und ihren Erfahrungen. Es war eine alte Frau, die mit…

  • Uncategorized

    Leg dein Handy weg du faule Sau!- was ich eigentlich sagen will, aber nicht darf..

    In diesem Beitrag geht es um Redefreiheit. Denn in der heutigen Zeit, in der Mental Health geradezu das A und O eines gesunden Lebens darstellt und damit jegliche Art von Druck und Anforderung als schädlich propagiert wird, muss man absolut aufpassen wie man was formuliert, um bloß Niemandens wunden Punkt anzusprechen. Sobald man ausspricht, was objektiv betrachtet absolut richtig ist, jedoch den Menschen in keinem guten Licht darstellt, wird man im Rampenlicht der Gesellschaft angeprangert.In meinen Augen ist das „Man darf doch nichts mehr sagen!“ nur ach so real geworden. Um meinen Standpunkt zu verdeutlichen, rede ich über Bildschirmzeit, sei es an Smartphone, Tablet, PC oder TV, und was wir…

  • Allgemein

    Wieso du keinen Erfolg hast – das wahre Problem

    Früh aufstehen, gesunde Ernährung, Social Media Detox etc. …Ob in Büchern, Podcasts oder Videos – jegliche Erfolgscoaches predigen doch stets dasselbe. Es mag zwar eine gute Methode sein, die Weisheiten erfolgreicher Menschen (oder die, die es zu sein meinen) zu kennen, doch das Wissen allein ändert noch nichts an der eigenen Situation. Ich schreibe in diesem Beitrag über den Punkt an dem viele Menschen beim Befolgen der Ratschläge scheitern. Setze den Fokus auf das wirklich Wichtige und verteidige die Zeit, die du dafür benötigst mit all deiner Willenskraft. Ich beobachte wie ganz viele Menschen genau das nicht beherrschen. Sie lassen sich von ihren niederen Bedürfnissen und ihrem Gewissen leiten. Nicht…

  • Allgemein

    Das Leiden der jungen Erwachsenen

    „Die Schule bereitet nicht auf das Leben vor! Ich habe keine Ahnung von Steuern, Versicherungen und Geldanlagen …“ Diese Aussagen treffen (ehemalige) Schüler und Schülerinnen immer und immer wieder. Meist finden sie sogar Zuspruch. Allerdings sehe ich das etwas anders. Es mag zwar stimmen, dass in der Schule viel gelehrt wird, was nach Ablauf der Schulzeit nicht mehr benötigt wird. Klar, ist der junge Erwachsene nach dem Schulabschluss etwas verloren auf der Welt. Aber trägt allein der Lehrplan die Verantwortung dafür? Den Schulstoff generell möchte ich hier gar nicht kritisieren. Nach der Schule wird jedem bewusst, dass er von Hopfen und Malz keine Ahnung hat. Die Frage ist, wie damit…

  • Allgemein

    Dein Charakter ist ein Zwischenstopp

    Nur in Romanen sieht man Individuen mit einem konstanten Charakter durchs Leben gehen. Gustave Le Bon Die 0815 Frage jeden Vorstellungsgesprächs “ Können Sie sich selbst in 5 Wörtern beschreiben?“. Vielen Menschen ist es möglich sich selbst anhand zutreffenden Adjektiven zu beschreiben. Wie die Selbstwahrnehmung mit der tatsächlichen Persönlichkeit übereinstimmt, spielt vorerst keine Rolle. Sich selbst einzuschätzen stellt eine anspruchsvolle Disziplin dar. Wenn man dann der Meinung ist, die richtigen Wörter gefunden zu haben neigt man dazu an diesen festzuhalten. In Anbetracht dessen stellt sich die Frage, ob es denn nicht kontraproduktiv sei, sich selbst mit Wörtern zu stigmatisieren. Durch das Zuschreiben mehrerer Charaktereigenschaften wird niemals das Gesamtpaket betrachtet. Man romantisiert diese…